Breitband-Fördermöglichkeiten in Sachsen-Anhalt

Die nahezu flächendeckende Grundversorgung von 2 MBit/sec ist erreicht, somit wurde die Förderung dafür im Jahr 2013 eingestellt. Das Ziel der Landesregierung ist es nunmehr, dass Privathaushalte und öffentliche Institutionen im Land mit schnellen Internetanschlüssen mit Downloadraten von mindestens 50 MBit/s versorgt werden und für unsere Unternehmen eine symmetrische Übertragungsgeschwindigkeit von mindestens 100 MBit/s sichergestellt ist.

Für den Breitbandausbau in Sachsen-Anhalt werden bis zum Jahr 2020 rund 300 Mio. Euro an Fördermitteln der EU und des Bundes zur Verfügung gestellt, die über Förderrichtlinien des Landes und des Bundes ausgereicht werden.

Die Förderung der EU erfolgt neben dem Europäischen Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (ELER) auch über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (EFRE).

Das Land wird seine Breitbandstrategie hin zu einer Gigabit-Strategie fortschreiben. Auch für den weiteren Breitbandausbau nach 2020 sollen dann Fördermittel der EU und des Bundes bereitgestellt werden.

Logo Europäische Struktur- und Investitionsfonds

Für den Breitbandausbau stehen drei Fördermöglichkeiten zur Verfügung: Die Förderung zur Errichtung von passiver Infrastruktur, die Förderung der Wirtschaftlichkeitslücke (Differenz zwischen Ausbaukosten und Einnahmen des Telekommunikationsunternehmens über fünf bis sieben Jahre) bzw. der Investitionskosten eines Netzbetreibers sowie die Förderung von Tiefbauleistungen.

Gemäß Beschluss der Landesregierung vom 27.10.2015 wurde eine neue Landesrichtlinie für die Breitbandförderung in Sachsen-Anhalt erstellt. Diese wurde auf Grundlage der am 15. Juni 2015 durch die Europäische Kommission genehmigte NGA-Rahmenregelung des Bundes erarbeitet.

Mit Landesrichtlinie kann gefördert werden:

1. Die Wirtschaftlichkeitslücke eines Netzbetreibers
2. Der Ausbau einer passiven Infrastruktur durch die öffentliche Hand
3. Tiefbauleistungen

Weitere Informationen zur Breitbandförderung oder weiteren Förderinstrumenten, wie der Gemeinschaftsaufgabe zur Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur (GRW), erhalten Sie auf den nachfolgenden Seiten.